Nasenatmungsbehinderung
Bei einer behinderten Nasenatmung ist die Luftzufuhr durch die Nase eingeschränkt. Manche Betroffene zwingt dies zu einer ständigen Mundatmung. Die Behinderung der Nasenatmung kann viele Ursachen haben. Die Auswirkungen einer erschwerten Nasenatmung sind jedoch fast immer gleich: Sie beeinträchtigt das Wohlbefinden des Betroffenen, sie kann die Leistungsfähigkeit über einen längeren Zeitraum einschränken und wenn sie unbehandelt bleibt, kann sie langfristige Folgen haben.
Mögliche Folgen einer Nasenatmungsbehinderung
- Schlafstörungen: Insbesondere Schnarchen sind ein häufiges Symptom einer Nasenatmungsbehinderung.
- Mundtrockenheit: Aufgrund einer möglichen Mundatmung trocknet der Mund aus. Das ist unangenehm und erhöht die Anfälligkeiten für Infektionen.
- Riechvermögen: Eine Nasenatmungsbehinderung kann das Riechvermögen einschränken, wenn der Luftstrom die Riechzellen nicht erreichen kann.
Mögliche Ursachen für Nasenatmungsbehinderungen
Zu den häufigsten Auslösern von Nasenatmungsbehinderungen zählt – neben vergrößerten Nasenmuscheln – die Nasenscheideverkrümmung. Akute oder chronische Infektionen der Nebenhöhlen, Nasenpolypen und allergische Erkrankungen können ebenfalls zu einer Nasenatmungsbehinderung beitragen. Seltener sind Tumore die Ursache für eine verlegte Nase.
- Vergrößerte Nasenmuscheln
- Verkrümmte Nasenscheidewand
- Akute oder chronische Infektionen der Nebenhöhlen
- Nasenpolypen
- allergische Erkrankungen
- Tumore
DIE BEHANDLUNG
In den allermeisten Fällen können die Störungen der Atmung mit einer konservativen oder operativen Therapie beseitigt werden, so dass die gewohnte Lebensqualität schnell wiederhergestellt werden kann.
Wenn eine Vergrößerung der Nasenmuscheln festgestellt wird, gibt es drei verschiedene Behandlungsoptionen: Die Lasertherapie, die Radiofrequenz-Chirurgie und die chirurgische Kappung der Nasenmuschel.
Die Lasertherapie
Dank moderner Lasertherapie ist es möglich, die Nasenmuscheln schonend, minimalinvasiv und ambulant zu verkleinern. Durch die Hitzeeinwirkung des Lasers werden die Nasenmuscheln „geschrumpft“ und der Weg zur natürlichen Atmung freigelegt.
Die Lasertherapie zur Korrektur von Nasenatmungsbehinderungen wird unter örtlicher Betäubung ambulant durchgeführt. Im Regelfall ist nur mit einer sehr geringen Blutung zu rechnen, die aber in den meisten Fällen nicht tamponiert werden muss.
Die Radiofrequenz-Chirurgie
Eine weitere Behandlungsmöglichkeit bietet die Radiofrequenz-Chirurgie. Hierbei wird eine kleine Elektrode in die Nasenmuschel eingestochen. Es entsteht ein Stromfluss, der zu einer Verödung des Gewebes führt. Dies geschieht an dem Ort, wo sich der Schwellkörper befindet, welcher in der Folge schrumpft. Nach etwa vier Wochen ist der maximale Effekt erreicht.
Die chirurgische Kappung der Nasenmuschel
Ein weiteres Verfahren stellt die chirurgische Kappung der Nasenmuschel dar. Die chirurgische Teilentfernung der Nasenmuschel kommt häufig erst dann zum Einsatz, wenn die blutungsarmen Methoden mittels Laser- oder Radiofrequenz-Chirurgie zu keinem Erfolg geführt haben.
Hierbei wird Gewebe abgeschnitten, das nicht mehr nachwachsen kann. Da die Nasenmuschel sehr gut durchblutet ist, ist nach diesem Verfahren häufig eine Tamponade der Nase notwendig.
Die operative Verkleinerung der Nasenmuscheln kommt nur für Patient*innen infrage, die eine einigermaßen gerade Nasenscheidewand haben. Ist dies nicht der Fall, muss eine zeitgleiche Korrektur der Nasenscheidewand (in Vollnarkose) durchgeführt werden.
ÜBERBLICK DER BEHANDLUNG
Vor der Behandlung:
Notwendige Voruntersuchungen:
Verfahren:
- td {border: 1px solid #ccc;}br {mso-data-placement:same-cell;}Ambulant oder Stationär, je nach Befund.
- Nasenseptumbegradigung
- Nasenmuschelchirurgie (Laser, Lateralisation, Verkleinerung)
BehandlungsDauer:
Betäubung:
Nachbehandlung:
Gesellschaftsfähig:
Zu beachten:
- Sportkarenz für mind. 3 Wochen
- konsequente Nasenpflege
Kosten:
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