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Nasenatmungs­behinderungen

Die Ursachen einer Nasenatmungsbehinderung können vielfältig sein. Bleibt sie jedoch unbehandelt, kann es langfristige Folgen für Betroffene haben.
Nasenatmungs­behinderungen

Eine Nasenatmungsbehinderung kann viele Ursachen haben. Die Auswirkungen einer Nasenatmungsbehinderung sind jedoch fast immer gleich: Sie beeinträchtigt das Wohlbefinden des Betroffenen, kann die Leistungsfähigkeit über einen längeren Zeitraum einschränken und, wenn sie unbehandelt bleibt, langfristige Folgen für den Betroffenen haben.

Zu den häufigsten Auslösern von Nasenatmungsbehinderungen zählt – neben vergrößerten Nasenmuscheln – die Nasenscheideverkrümmung. Akute oder chronische Infektionen der Nebenhöhlen, Nasenpolypen und allergische Erkrankungen können ebenfalls zu einer Nasenatmungsbehinderung beitragen. Seltener sind Tumore die Ursache für eine verlegte Nase.

DIE BEHANDLUNG

In den allermeisten Fällen können die Störungen der Atmung mit einer konservativen oder operativen Therapie beseitigt werden, so dass die gewohnte Lebensqualität schnell wiederhergestellt werden kann.

Wenn eine Vergrößerung der Nasenmuscheln festgestellt wird, gibt es drei verschiedene Behandlungsoptionen. Dank moderner Lasertherapie ist es möglich, die Nasenmuscheln schonend, minimalinvasiv und ambulant zu verkleinern. Durch die Hitzeeinwirkung des Lasers werden die Nasenmuscheln „geschrumpft“ und der Weg zur natürlichen Atmung freigelegt. Die Lasertherapie zur Korrektur von Nasenatmungsbehinderungen wird unter örtlicher Betäubung ambulant durchgeführt. Im Regelfall ist nur mit einer sehr geringen Blutung zu rechnen, die aber in den meisten Fällen nicht tamponiert werden muss.

Eine weitere Behandlungsmöglichkeit bietet die Radiofrequenz-Chirurgie. Hierbei wird eine kleine Elektrode in die Nasenmuschel eingestochen. Es entsteht ein Stromfluss, der zu einer Verödung des Gewebes führt. Dies geschieht an dem Ort, wo sich der Schwellkörper befindet, welcher in der Folge schrumpft. Nach etwa vier Wochen ist der maximale Effekt erreicht.

Ein anderes Verfahren stellt die chirurgische Kappung der Nasenmuschel dar. Hierbei wird Gewebe abgeschnitten, das nicht mehr nachwachsen kann. Da die Nasenmuschel sehr gut durchblutet ist, ist nach diesem Verfahren häufig eine Tamponade der Nase notwendig. Die chirurgische Teilentfernung der Nasenmuschel kommt häufig erst dann zum Einsatz, wenn die blutungsarmen Methoden mittels Laser- oder Radiofrequenz-Chirurgie zu keinem Erfolg geführt haben.

Die operative Verkleinerung der Nasenmuscheln kommt nur für Patient*innen infrage, die eine einigermaßen gerade Nasenscheidewand haben. Ist dies nicht der Fall, muss eine zeitgleiche Korrektur der Nasenscheidewand (in Vollnarkose) durchgeführt werden.

ÜBERBLICK DER BEHANDLUNG

Vor der Behandlung:

Ausführliches Beratungsgespräch, Vorgespräch mit dem Anästhesisten

Notwendige Voruntersuchungen:

Rhinologische Diagnostik, ggf. Bildgebung (CT, DVT), ggf. allergologische Diagnostik

Verfahren:

BehandlungsDauer:

60 min

Betäubung:

Vollnarkose

Nachbehandlung:

Wundkontrolle am nächsten Tag

Gesellschaftsfähig:

nach 1 Woche

Zu beachten:

Kosten:

Kassenleistung/Privatleistungen

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