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Nasenneben­höhlen-Entzündungen

Eine Nasennebenhöhlenentzündungen ist medikamentös sehr gut behandelbar. Bei einer chronischen Sinusitis kann eine OP notwendig werden.
Nasenneben­höhlen-Entzündungen

Eine Sinusitis ist eine akute oder chronische Entzündung der Schleimhäute der Nasennebenhöhlen – die luftgefüllten Hohlräume im Gesichtsschädel, die über schmale Öffnungen mit der Nase verbunden sind. Sie kann in allen vier Nasennebenhöhlengruppen auftreten: den Siebbeinzellen, der Keilbeinhöhle, der Stirnhöhle und den Kieferhöhlen.

Fast immer tritt eine Nasennebenhöhlenentzündung mit einem Schnupfen (Rhinitis) zusammen auf, auch Rhinosinusitis genannt. Zu Beginn ähneln sich Schnupfen und Nasennebenhöhlenentzündung bezüglich der Symptome. 

Die Nase läuft, das Sekret ist erst wässrig und wird dann dickflüssig, schleimig. Verläuft eine Sinusitis eitrig, ist der Ausfluss gelblich-grün gefärbt. Das Atmen durch die Nase fällt Betroffenen zunehmend schwerer und der Geruchssinn lässt nach, da die Nasenschleimhaut anschwillt.

Hinzu kommen häufig Kopf- und Gesichtsschmerzen, die beim Bücken stärker werden. Sind Kieferhöhlen und Siebbeinzellen betroffen, macht sich der Schmerz vor allem vormittags und mittags bemerkbar. 

Auch Druck oder Klopfen im Bereich der Nasennebenhöhlen sorgt für Schmerzen. Begleitendes Fieber, Husten oder auch ein allgemeines Gefühl von Abgeschlagenheit sind keine Seltenheit. Sogar Zahnschmerzen können auftreten, falls die Entzündung auf einen Zahnnerven im Oberkiefer drückt.

DIE BEHANDLUNG

Die akute Sinusitis klingt oft innerhalb von zwei bis vier Wochen von allein wieder ab und wird mit abschwellenden und/oder schleimlösenden Medikamenten therapiert. Antibiotika werden bei bakteriell bedingten, schweren und lang anhaltenden Nasennebenhöhlenentzündungen eingesetzt. Meistens ist eine derartige Behandlung allerdings überflüssig. Nasensprays und Inhalationen unterstützen zudem die Schleimlösung.

Die chronische Sinusitis dagegen kann einen operativen Eingriff notwendig machen. Hier ist die Ursache entscheidend. Steckt eine Allergie oder eine Zahnentzündung hinter den Schmerzen, müssen diese gezielt behandelt werden. Falls anatomische Veränderungen – beispielsweise bei einer schiefen Nasenscheidewand – die Sinusitis begünstigen, müssen diese operativ behoben werden. 

Ebenso können enge Ausführungsgänge der Nebenhöhlen erweitert und große Nasenpolypen entfernen werden.

ÜBERBLICK DER BEHANDLUNG

Vor der Operation:

Ausführliches Beratungsgespräch, Nasenendoskopie

Notwendige Voruntersuchungen:

Bildgebung (CT, ggf. MRT), ggf. allergologische Diagnostik

Verfahren:

konservative medikamentöse oder operative Verfahren (FESS)

BehandlungsDauer:

60 – 90 min

Betäubung:

Vollnarkose

Nachbehandlung:

Wundkontrolle am nächsten Tag

Gesellschaftsfähig:

nach 1 Woche

Zu beachten:

Regelmäßige Nasenpflege

Kosten:

i.d.R. Kassenleistung

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