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Knochenschwund (Atrophie)

Atrophie beschreibt den Verlust von Gewebe im Kiefer. Hierbei kommt es zu einer Abnahme oder einem Schrumpfen des Kieferknochens.
Knochenschwund (Atrophie)

KNOCHENSCHWUND (ATROPHIE)

Mit dem Verlust von Gewebe im Kiefer, in Fachkreisen auch als Atrophie bezeichnet, geht die Abnahme oder das Schrumpfen des Kieferknochens einher. In der Folge können Beschwerden entstehen oder andere Behandlungen erschwert werden:

Viele unserer Patient*innen wünschen sich ein Implantat, verfügen zunächst aber nicht über genügend Knochen als Voraussetzung für eine erfolgreiche Implantation. Die häufigste Ursache für fehlenden Knochen ist der allmähliche Kieferschwund (Atrophie) nach dem Verlust einzelner oder mehrerer Zähne. Mit Hilfe der modernen Kieferchirurgie kann verlorener Knochen und verlorenes Gewebe jedoch wieder aufgebaut werden. Eine Versorgung mit Implantaten ist das Mittel der Wahl, um den aufgebauten Knochen physiologisch zu belasten und zu stärken. 

Zum Aufbau stehen uns mehrere Operationsverfahren zur Verfügung, die teilweise auch miteinander kombiniert werden können oder müssen. Bei größeren Knochentransplantationen empfiehlt sich die Durchführung der OP in Narkose, was Schmerzfreiheit, Schonung und Sicherheit garantiert. Aufgrund der minimal invasiven OP-Techniken, die wir anwenden, können in der Regel alle Eingriffe in unserer Praxisklinik ambulant, also ohne Krankenhausaufenthalt, durchgeführt werden.

Die Transplantation von Knochen dient der Wiederherstellung eines zerstörten, verlorenen oder atrophierten (abgebauten) Knochens. 

Dabei wird Knochen an anderen Stellen entnommen und in den Knochendefekt transplantiert. Die Verwendung von Eigenknochen, kombiniert mit Knochenersatzmaterial, hat sich als Goldstandard durchgesetzt, da körpereigenes Gewebe optimale Voraussetzungen für die Einheilung und Knochenersatzmaterial eine hohe Langzeitstabilität bietet. 

In unserer Praxisklinik bevorzugen wir die Entnahme des eigenen Knochens entweder am Kiefer selbst, in der Kieferwinkel-Region und an der Beckenschaufel. 

Die Erfolgswahrscheinlichkeit einer solchen Knochentransplantation liegt bei etwa 95-98%. Soll aus nachvollziehbaren Gründen eine Entnahme von Eigenknochen vermieden werden finden wir Wege mit Ihnen, trotzdem einen Knochenaufbau durchführen zu können, z.B. mit der Kombination aus Knochenersatzmaterial und PRP (aufbereitetes Eigenblut). 

Als Sinuslift bezeichnet man die Transplantation von Knochen oder Knochenersatzmaterial in die Kieferhöhle unter deren Schleimhaut. Wenn sich der Kiefer sehr stark zurückgebildet hat, steht häufig zu wenig Knochenhöhe für ein Implantat zur Verfügung und die Höhe des verfügbaren Oberkieferknochens muss verbessert werden. 

Das Anheben des Kieferhöhlenbodens erreicht man durch eine Sinuslift-Operation. Hierzu wird vom Mund aus ein Zugang zur Kieferhöhle geschaffen. In die entstehende Tasche wird Knochen unter die Kieferhöhlenschleimhaut eingelegt und auf den Boden der Kieferhöhle aufgelagert. 

Nach dem Verschluss der Wunde heilt der Knochen ein und kann später mit Implantaten versorgt werden.

Die Vestibulumplastik im Oberkiefer beschreibt ein chirurgisches Verfahren zur Vertiefung des Mundvorhofes. Hierbei wird indirekt der Kieferkamm erhöht, wodurch sich der Halt von Zahnprothesen verbessert.

Im Unterkiefer muss neben der Vestibulumplastik häufig auch eine Absenkung des Mundbodens erfolgen, um den Prothesensitz nachhaltig zu verbessern.

Im Anschluss an die genannten Methoden zur Vestibulumplastik oder Mundbodenabsenkung wird entweder die zuvor extendierte (verlängerte) Prothese oder eine Verbandplatte eingesetzt, bis die Situation soweit ausgeheilt ist, dass eine neue Prothese hergestellt werden kann.

ÜBERBLICK DER BEHANDLUNG

Vor der Operation:

Verfahren:

In der Regel ambulante Operation

OP-Dauer:

1-2 Stunde

Betäubung:

Lokalanästhesie mit Sedierung oder Vollnarkose

Nachbehandlung:

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