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Fehlbiss und Kieferfehl­stellungen (Dysgnathien)

Fehlbisse und Kieferfehlstellungen (Dysgnathien) können funktionelle Beeinträchtigungen oder ästhetische Dysbalancen verursachen.
Fehlbiss und Kieferfehl­stellungen (Dysgnathien)

FEHLBISS UND KIEFERFEHLSTELLUNGEN (DYSGNATHIEN)

Kieferfehlstellungen (Fehlbiss) – egal ob im Kindes- oder Erwachsenenalter – können sowohl funktionelle Beeinträchtigungen wie Kaubeschwerden, Sprachstörungen, Atembeschwerden und Schlafstörungen verursachen, aber sich auch auf das ästhetische Gesamtbild auswirken (z.B. Zahnfleischlächeln, fliehendes oder vorstehendes Kinn, eingesunkene Nasolabialfalten). 

In unserer Praxisklinik bieten wir die gesamte Diagnostik und operative Behandlung solcher Fehlstellungen in jeder Altersgruppe an. Dazu gehören alle Formen der Oberkiefer-, Unterkiefer- und Kinnverlagerungen aus funktionellen aber auch ästhetischen Gesichtspunkten, die – je nach Bedarf – einzeln oder auch in Kombination vorgenommen werden können.

In enger kollegialer Zusammenarbeit mit den uns zuweisenden Kieferorthopäden entwickeln wir ein individuelles Gesamtkonzept, dass ganz auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist und Funktion und Ästhetik gleichermaßen berücksichtigt. 

Dazu bedienen wir uns nicht nur modernster Diagnoseverfahren wie der 3D-Fotogrammetrie (VECTRA®H2 oder 3dMDface™), der 3D-Volumentomographie (DVT) und der 3D-Operationsplanung (Dolphin™), sondern auch schonender Operationstechniken wie z.B. dem Piezosurgery-Verfahren.

Zu unserem Behandlungsspektrum der Dysgnathie-Chirurgie (Fehlbisschirurgie) – die operative Behandlung von Kieferfehlstellungen – zählen u.a. die operative Kieferverlagerung, die chirurgisch unterstützte Gaumennahterweiterung (GNE), Segmentostotomien und die Knochendistraktion (Distraktionsosteogenese).

Entfernung von Weisheitszähnen und Prämolaren

Häufig finden die Weisheitszähne in einem korrigierten Kiefer keinen Platz oder sind im Falle von Kieferumstellungen ein Operationshindernis. In der Regel werden diese dann zu Beginn entfernt. Sind weitere Zähne retiniert und verlagert, werden diese je nach Planung freilegt oder entfernt. In manchen Fällen müssen aus kieferorthopädischen Gründen auch gesunde kleine Backenzähne (Prämolaren) entfernt werden, um Platz zu schaffen.

Dauer

45 Minuten, ambulant

Krankenstand

bis zu einer Woche

Betäubung

Örtliche Betäubung, Sedierung oder Vollnarkose auf Wunsch

Ort

Praxis MFACE

Kontrollen

Am 2., 7., und 21. postoperativen Tag.

Gaumennahterweiterung

Besteht ein Missverhältnis in der Breite der Ober- und Unterkiefer, ein sogenannter Kreuzbiss, so kann eine operative Gaumennahterweiterung durchgeführt werden. Hierbei wird in Vollnarkose der Oberkiefer geschwächt und entlang der Mitte gespalten. Mit Hilfe einer Apparatur am Gaumen kann der Oberkiefer dann in der Breite erweitert werden. Es entsteht zunächst eine Zahnlücke zwischen den vorderen Schneidezähnen, welche im Verlauf durch die kieferorthopädische Behandlung wieder geschlossen wird.

Dauer

45 Minuten, ambulant

Krankenstand

1 – 2 Wochen

Betäubung

Vollnarkose

Ort

Praxis MFACE

Kontrollen

Am 2., 7., und 21. postoperativen Tag.

Kieferverlagerung

Nach etwa 6-12 Monaten sind wesentliche Fortschritte in der Auflösung der Zahnfehlstellung durch die kieferorthopädische Behandlung erfolgt. In der Regel wird nach dieser Vorbehandlungszeit die Kieferumstellungsoperation, auch Umstellungsosteotomie genannt, geplant. Je nach Fehlstellung und Behandlungsplan wird nur der Ober- oder der Unterkiefer, oder aber beide Kiefer verlagert. Diese Operation wird dann bimaxilläre Umstellungsosteotomie genannt.

Für die Operationsplanung erfolgen 3D Röntgenbilder, 3D Fotos und ein abdruckloser Scan der Zähne mit einer Intraoralkamera. Die Bilder werden übereinandergelegt und es erfolgt die virtuelle Operationsplanung. Aus der Planung können Schienen, sog. Splinte, am Computer geplant werden, welche mit einem 3D Drucker ausgedruckt werden. Diese Schienen geben in der Operation die endgültige Lage der Kiefer vor und sichern das geplante Ergebnis ab.

Die Operation erfolgt in Vollnarkose und kann je nach Umfang ambulant oder stationär durchgeführt werden.  Durch Schnitte versteckt hinter den Lippen erreichen wir Kieferchirurgen die Kieferknochen. Die Kiefer werden gelöst, verlagert und in der berechneten neuen Position mit kleinen Titanplatten festgeschraubt.

Nach der Operation wird für einige Wochen der Splint getragen, dabei werden Ober- und Unterkiefer mit Gummibändchen verbunden und in den Splint geführt.

Dauer

60 – 180 Minuten, ambulant oder stationär

Krankenstand

2 – 3 Wochen

Betäubung

Vollnarkose

Ort

Nur Ober- oder Unterkiefer:
Praxis MFACE oder Helios Klinikum München West

Ober- und Unterkiefer:
Helios Klinikum München West
Abteilung für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie

Kontrollen

täglich in der ersten Woche, dann einmal pro Woche.

Materialentfernung und ästhetische Korrekturen

Der Knochen hat nach der Verlagerungsoperation nach neun bis zwölf Monaten seine endgültige Festigkeit erreicht. Die eingebrachten Miniplatten werden in einer kurzen ambulanten Narkose ambulant entfernt. Falls gewünscht, können in dieser Operation auch profilverbessernde Operationen wie Kinnplastiken (Genioplastik), Ohrenplastiken (Otoplastik) oder Nasenkorrekturen (Septorhinoplastik) durchgeführt werden.

Dauer

30 – 60 Minuten, ambulant

Krankenstand

bis zu eine Woche

Betäubung

Vollnarkose

Ort

Praxis MFACE

Kontrollen

Am 2., 7., und 21. postoperativen Tag.

Funktionelle Korrekturen und Zahnimplantate

Falls Zähne nicht angelegt sind oder bereits verloren gegangen sind, kann nach Abschluss der Kieferorthopädie festsitzender Zahnersatz mit Implantaten geplant werden.

ÜBERBLICK DER BEHANDLUNG

Vor der Operation:

Verfahren:

Ambulante oder stationäre Operation je nach Ausdehnung

OP-Dauer:

1-3 Stunden

Betäubung:

Vollnarkose

Nachbehandlung:

Zu beachten:

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